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Kirchhain #wirallesindverfassungsschutz

Auch in Kirchhain bei Marburg ist es notwendig darauf hinzuweisen, dass wir alle Verfassungsschutz sind und das die Rechte des Art. 4 der hessischen Verfassung auch für 14 jährige Jugendliche gelten, selbst wenn das Richter:innen nicht gefällt.

Vor dem Gesetz sind alle gleich, wusste schon George Orwell

aus dem Film „Aufwand der Tiere“ 1954

Wo sollen wir als nächstes in Hessen plakatieren?

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Neuer Service: Kostenfreies Gesprächstranskript

Die Rechtsberatung bietet einen kostenfreien Service an, für alle die nicht gerne mitschreiben: Auf ausdrücklichen Wunsch schneiden wir das Gespräch mit und überlassen Ihnen danach per eMail eine vollständige KI-Transkription des Gesprächs (Gesprächstranskript) als PDF und eine Zusammenfassung des Gesprächs (KI-generiert) per eMail. Damit gehören die Zeiten des Mitschreibens und des fehlerhaften Verstehens der Vergangenheit an.

Die Beratung im Verein Erzengel geht damit einen weiteren neuen Weg und bereitet effizient die Zukunft der Rechtsberatung vor: Schnell, einfach zu erreichen und transparent, für jedermann.

Interessenten sollen einfach mitteilen, falls sie diesen Service wünschen. Wir werden bald technisch die Möglichkeit bieten, dass sie diesen Service buchen. Besuchen Sie einfach regelmäßig unsere Webseite.

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Verein

#Wirallesindverfassungsschutz – Bilder der Plakate

Das erste Plakat zu unserer Aktion #wirallesindverfassungsschutz hängt in Frankfurt am Main. Wer hat es gesehen? Postet Euer Photo/Bild unserer Plakate im Forum.

Ihr findet das Plakat in der Hauptwache, D Ebene, Durchgang zur S-Bahn.

Wo findet ihr die anderen Plakate?
Wir freuen uns über jedes Bild und jeden, der die Aktion unterstützt. Infos zu unserer alten Plakataktion „Mein Gott Walter“ findet ihr hier.

Thread im Forum hier.

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Presse Verein

Wir alle sind Verfassungsschutz!

Unter dem Motte „Wir alle sind Verfassungsschutz“ weist der Verein Erzengel darauf hin, dass das in Art. 4 der Verfassung des Landes Hessen geregelte, insbesondere also die Respektierung des Willens des Kindes, nach wie vor nicht umgesetzt ist. Wir möchten gemeinsam mit Betroffenen die Politik und die Öffentlichkeit sensibilisieren und auffordern, dass wir alle gemeinsam unser Grundgesetz und unsere Landesverfassungen schützen!

Unser Verein steht für die Einhaltung der Grund- und Menschenrechte in familiengerichtlichen Verfahren. Deshalb werden wir nicht schweigen.

Art. 4 Verf HE: Der Wille des Kindes ist in allen Angelegenheiten zu berücksichtigen

Art. 4 Verf HE
(1) Ehe und Familie stehen als Grundlage des Gemeinschaftslebens unter dem besonderen Schutze des
Gesetzes.
(2) 1 Jedes Kind hat das Recht auf Schutz sowie auf Förderung seiner Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. 2 Bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, ist das Wohl des Kindes ein wesentlich zu berücksichtigender Gesichtspunkt. 3 Der Wille des Kindes ist in allen Angelegenheiten, die es betreffen, entsprechend seinem Alter und seiner Reife im Einklang mit den geltenden Verfahrensvorschriften angemessen zu berücksichtigen. 4 Die verfassungsmäßigen Rechte und
Pflichten der Eltern bleiben unberührt.

Hessische Verfassung

Diese Rechtslage geht d’accord mit der UN-Kinderrechtskonvention sowie der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.

„Die Verfassung ist der Leitfaden, den ich niemals aufgeben werde“

George Washington, Erster Präsident der Vereinigten Staaten

Die Reallage zum Kindeswillen in Hessen

Leider erreichen uns immer häufiger Hinweise, dass insbesondere in Hessen der Wille von Kindern nicht berücksichtigt wird. Richter entscheiden, Kinder nicht anzuhören, nicht am Verfahren zu beteiligen und deren Wünsche zu negieren. Belege liegen uns vor für die Amtsgerichte Frankfurt am Main, Kirchhain, Weilburg.

Bedauerlich ist dies umso mehr, wenn Kinder aktiv Gehör oder Wünsche einfordern.

Schädigung der Selbstwirksamkeit von Kindern

Hierdurch wird nicht nur das Vertrauen in die Justiz geschädigt, sondern vor allem die Selbstwirksamkeit eines Kindes, das sich seiner Wünsche und Gefühle nicht mehr sicher sein kann.

Wir alle sind Verfassungsschutz

Wir fordern daher alle Betroffenen auf, nicht länger zu schweigen. Denn #wirallesindverfassungsschutz. Wo das Gesetz versagt, ist es unsere Aufgabe gemeinsam auf die Verantwortlichen hinzuwirken, dass im Bundesland Hessen diese vorbildliche Verfassung auch umgesetzt wird, selbst wenn sich einzelne Richter hierüber hinwegsetzen.

Plakataktion in Hessen

Wir plakatieren ab dem 23.08. in Hessen. Wer ein solches Plakat findet, kann es gerne mit dem Hashtag #wirallesindverfassungsschutz auf Sozialen Medien posten.

Anschreiben an den Minister für Justiz und den Rechtsstaat

Doch damit nicht genug: Jeder, der belegen kann, dass auch in seinem Fall oder dem Fall eines Bekannten, Freundes und Verwandten der Wille eines Kindes negiert wurde, sollte den Hessischen Minister der Justiz und für den Rechtsstaat Christian Heinz anschreiben und bitten, in Anlehnung an das Engagement eines seiner Vorgänger, Justizminister Banzer („Justizminister knöpft sich Koran-Richterin vor“, schrieb die Sueddeutsche Zeitung am 17.05.2010), zu insistieren und die Richter auf deren dienstlichen Pflichten sowie die Bindung an Recht, Gesetz und Verfassung hinzuweisen.

Ein Formular hierzu werden wir im Laufe des Tages veröffentlichen.

Klage

Weiter prüfen wir Klage(n) gegen das Land Hessen, um dieser zur Einhaltung der Grundrechte und der Verfassung zu verpflichten. Denn Richterliche Unabhängigkeit bedeutet nicht fehlende Kontrollmöglichkeiten und Kontrollpflichten.

Spenden für mehr Plakate

Plakate kosten Geld, gleichzeitig würden wir aber auch gern in Nähe weiterer Gerichte unser Plakat kleben. Wer diese Aktion unterstützt, kann unter diesem Link eine Spende hinterlassen. Ein Plakat kostet je Woche 200 – 400 €, je nach Standort zzgl. Druckkosten.

Nennt uns Eure Erfahrungen

Eure Erfahrungen könnt ihr hier oder im Forum im entsprechenden Beitrag diskutieren. Im Forum könnt Ihr auch potentielle neue Plakatstandorte benennen.

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Verein

Ferienregelung Rechtsberatung 2024

In den nächsten drei Wochen gilt die Ferienregelung (Freitag, 26.07. bis Fr. 16.08.). Telefontermine sind daher nur noch sehr eingeschränkt möglich und eiligen Fällen vorbehalten.

Wir haben Verständnis für die Anliegen unserer Mitglieder und Interessenten. Gleichzeitig bitte ich auch um Unterstützung.

Daher bitte

  • keine Termine buchen wenn es nicht eilig ist (Eilig sind aktuelle Inobhutnahmen und aktuelle Gerichtsbeschlüsse, also weniger als 2 Wochen alt)
  • keine Termine buchen wenn wir bereits gesprochen haben; das muss dann warten bis nach 16.8.
  • Wenn man Termine bucht diese auch zuverlässig (!) wahrnehmen und anrufen (!)
  • Lieber eMails oder WhatsApp schreiben, bitte keine Sprachnachrichten, wir versuchen auch diese zu beantworten, garantieren aber keine sofortige oder verbindliche Rückmeldung.

Danke für Ihr Verständnis.

Die Psychologische Beratung läuft normal weiter und kann normal gebucht werden.

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Verein

Entfällt: Die offene Beratung am 15.06.24 entfällt

Die offene Beratung am 15.06.2024 entfällt.

Die nächste offene Beratung findet daher am 13.07.2024 statt.

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Presse Verein

Verein Erzengel: Eine Erfolgsgeschichte

Der Verein Erzengel konnte nunmehr den 50. Erfolg in nur 18 Monaten operativer, unentgeltlicher Hilfe für Eltern, Kinder und Familien für eine betreute Elternperson verbuchen. Der seit Monaten ohne Umgang gestellte Vater freute sich sehr, als sich die Vergleichslösung anbahnte.

Michael Langhans, Vorstand und unentgeltlicher Rechtsvertreter des Vaters, drückte beide Augen zu. „Eigentlich“, so der Volljurist, „hätte man genau diese Lösung schon im November haben können oder müssen. Aber im Moment der Freude schauen wir nach vorne.“

Der betroffene Vater ergänzte, sichtlich gerührt: „Nach all den Angriffen und unnötigen Diskussionen über Gutachten und Co. freue ich mich einfach nur auf A. und L.; meine Kinder haben es schon lange verdient, ein wenig Normalität trotz Trennung zurückzuerhalten.“

Nach dem Erfolgsrezept gefragt, meinte der Vater lapidar: „Ich habe nur das gemacht, was meine Kinder sich wünschen und brauchen. Und“, das fügte er mit einer bedeutungsschwangeren Pause hinzu, „was mir meine Freunde vom Verein Erzengel empfohlen haben.“

„Ehrlichkeit, Durchsetzungskraft und Fachkompetenz sind der Grundpfeiler einer jeden erfolgreichen Verfahrensführung,“ so der erfahrene Experte Michael Langhans, der in vielen aufsehenerregenden Familienrechtsfällen tätig war. „Leider“, fügt er hinzu, „gibt es nicht das eine Erfolgsrezept, jeder Fall ist anders, jede Situation erkämpft. Aber bedanken wollen wir uns vorallem bei einer aufgeschlossenen Verfahrensbeiständin, die das Wohl der Kinder stets im Blick hatte und mit ihrer Fachkompetenz auch das Gericht überzeugen konnte.“

Dass Eltern und Kinder darunter immer leiden, wenn Kontaktabbrüche entstehen und Streitigkeiten vor Gericht kommen müssen, soll an dieser Stelle mit erwähnt sein, auch wenn es angesichts von bald glänzenden Kinderaugen sicherlich rasch vergessen sein wird.

Die nächsten 50 Erfolge, hört man, sollen aber nicht mehr 18 Monate dauern.

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Projekt Verein

Ostern und die Hotline

Liebe Mitglieder, Freunde, Interessenten,
wie immer sind wir auch über die Feiertage erreichbar. Gleichzeitig bitten wir um Kenntnisnahme unserer allgemeinen Regeln: Am Wochenende und an Feiertagen sind die Termine nur für Notfälle (also akute Probleme) möglich.

Hierzu gehört es nicht, wenn die Kinder seit Jahren weg sind oder ähnliches. In solchen Fällen bitten wir den Termin auf unter die Woche zu verlegen.

Gleichzeitig bitten wir die Termine durch Unterlagen (Beschlüsse, Gutachten usw.) vorzubereiten. Nur so ist eine konkrete Beratung und Hilfe möglich.

Alle anderen können gerne unser Forum für Rat und Tat nutzen.

Unsere Hotline lebt von der Rücksichtnahme aller.

Die allgemeinen Regeln gelten insoweit fort.

Wir wünschen frohe und besinnliche Feiertage.

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Verein

48. Erfolg: Umgangsausschluss abgewendet – auch durch Hinweise auf Manipulation des Kindes

Das Oberlandesgericht in Düsseldorf hat mit seiner Entscheidung die Beschwerde des Jugendamtes Ratingen gegen eine Anordnung von begleitetem Umgang abgewiesen. Dies gilt vorallem auch, weil Hinweise auf induzierten Willen (=Manipulation) vorliegen:

Es lässt sich bereits nicht feststellen, ob die Thematisierung des Problems aus eigenem Antrieb des Kindes erfolgte oder, wie der Hinweis auf die Äußerung ihrer Mama als plausibel erscheinen lässt, auf Wunsch der Kindesmutter.

OLG Düsseldorf, II-7 UF 145/23

Und weiter umso deutlicher:

Im Ergebnis geht der Senat davon aus, dass Leonie nicht durch die begleiteten Umgänge belastet wird, sondern allenfalls durch das Hervorrufen von Ängsten bei dem Kind durch die Kindesmutter, wenn diese den Kindesvater als Bösewicht bezeichnet.

OLG Düsseldorf, II-7 UF 145/23

Folgerichtig muss zumindest begleiteter Umgang stattfinden.

Nach den dargelegten hohen Hürden, die aufgrund der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesgerichtshofs an einen vollständigen Um-gangsausschluss gestellt werden, kommt ein solcher aber vorliegend (selbst bei massiven Vorwürfen, Anm. Ass. iur Langhans) derzeit nicht in Betracht.

OLG Düsseldorf, II-7 UF 145/23

Traurig ist es freilich, dass es eineinhalb Jahre Kampf und Argumentation bedeutet hat, um Induzierung zumindest incident einzuführen.

Danke auch M.Sc. Psych. Mirjam Naudszus für ihre Arbeit auch bei der beweisbaren Aufzeigung der Manipulationen.

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Meinung Verein

Rede Michael Langhans aus Anlass der Jahreshauptversammlung 2024

Am 23.03.2024 fand nach der offenen Beratung ab 17 Uhr unsere Jahreshauptversammlung in Frankfurt am Main-Rödelheim statt.

Die Rede des Vorsitzenden in Wort und Bild könnt Ihr hier nachlesen/-sehen:

Liebe Freunde, Mitglieder und Betroffene,
eigentlich will ich gar kein Vereinsvorsitzender mehr sein und ich mag auch kein Jurist mehr sein. Ich mag vor allem auch kein Kinderschützer sein, denn eigentlich geht mich das alles nichts an. So zumindest kommt es einem vor, wenn man das Desinteresse der Justiz im Verfahren an den Menschen sieht.
Ich möchte nicht andere belehren, alles besser wissen und Verfahren führen.
Eigentlich möchte ich nur einfach helfen, als Mensch, wenn möglich.
Männern, Frauen, Kindern, Familien.
Wir alle wollen doch nur anderen helfen, Menschen sollten so sein. Wir wollen doch, dass alle in Freude zusammenleben und sich nicht am Leid des anderen ergötzen. Wir wollen doch nicht den Hass und die Verzweiflung des anderen auf dieser juristischen Welt, in der doch gerade Raum für jedermann sein muss. Unsere Welt ist so reich an Freude, dieses Land so reich an Menschen, an Ideen, an Leben.
Ein Leben, das so schön und so frei sein könnte.
Und doch haben wir im Familienrecht diesen Weg, diesen Blick verloren. Die Seele der Juristen, jungen Amtsmitarbeiter, Richter scheint vergiftet. Das Menschliche scheint weggeschlossen hinter Hass, hinter Wegnahme, hinter Manipulation, hinter Gutachten, hinter Lügen in einer Justiz außer Rand und Band.
Wir haben unsere eigene Art der Geschwindigkeit entwickelt, um mit diesen Verfahren umzugehen, manchmal damit es schnell vorbeigeht, manchmal die Verzögerung ignorierend als wäre sie nicht da.
Aber uns selbst haben wir in diesen Verfahren stumm gemacht.
Unsere Fähigkeiten als Eltern und Menschen nicht nutzen zu dürfen hat uns zynisch gemacht.
Wir nennen dasjenige Recht, was mit Gerechtigkeit nichts zu tun hat. Wir sprechen das im Namen des Volkes aus, was am Willen des Volkes vorbei geht, was am Mensch vorbeigeht und am Kind.
Wir denken eigentlich viel zu sehr nach und fühlen doch viel zu wenig. Wir brauchen keine KI, die dem Richter die Arbeit abnimmt oder dem Sachverständigen sagt, wie er sein Gutachten zu schreiben hat. Denn was wir brauchen ist Menschlichkeit, einen Reset back to the roots.
Mit all diesen Qualitäten, nur mit diesen Qualitäten kann Leben lebenswert sein. Wenn es nicht so sein darf, dann ist das Leben verloren.
Das Internet hat uns alle zusammengebracht, hier und heute, seit zwei Jahren ungefähr. Vieles hat sich entwickelt, und doch sind wir am Anfang einer Geschichte, die wir gemeinsam schreiben, für uns, für Euch, für die Menschen. Wir träumen zusammen einen Traum von einer besseren Zukunft, und wenn wir aufwachen, arbeiten wir daran, 7 Tage die Woche, 52 Wochen im Jahr.
Die Natur dieses Wissenskolosses, der auf uns alle zurollt, hat dazu geführt, dass wir alle vereint sind in einem Wissen, das denjenigen fehlt, die die Verfahren führen. Es ist beschämend, und doch traurige Realität.
Selbst heute, wo tausende, zehntausende von Menschen meine Videos, unsere Vereinswebseite, Initiativen, Ideen, Gedanken und unsere Erfolge nachlesen, nachhören können, gibt es weitere Millionen verzweifelter Menschen. Eine Sisyphosarbeit, der wir unser Schaffen gewidmet haben, und doch am Ende des Tages rollt nicht jeder Fels den Berg hinunter.
Doch jeden Fall, den wir lösen, lässt doch 20, 50, 100te andere Familien zurück, ohne eine Lösung, weil sie uns nicht erreichen, weil die Menschen sich nicht wehren können oder wollen.
Alle sind Opfer des Systems, eingesperrt in dieser juristischen Folter, die wir alle, insbesondere die Fachleute, als gegeben hinnehmen und nicht bekämpfen.
An alle diejenigen, die uns hören, ich sage „verzweifelt nicht“, denn hier ist Hoffnung. Wir geben Hoffnung. Wir sind die Hoffnung.
Jedes Kind, das nach Hause kommt, gibt euch Hoffnung, denn es ist möglich. Jedes Kind, das eine weitere Chance bekommt, jede Familie, die wieder Familie sein darf, beweist dass es möglich ist das unmögliche zu erreichen.
Der Hass aber, der in den Verfahren steckt, wird vergehen – genauso wie Diktatoren, Jugendamtsmitarbeiter und Juristen irgendwann sterben werden, wie jeder Mensch sterben wird.
Was bleibt, ist die Macht der Stimme, der Gedanken, der Gefühle und nicht zuletzt die Macht der Demokratie: Von den Menschen genommen, die dann zurückkehrt zu den Menschen wie Kinder aus Heimen in ihre Familien.
Und solange Menschen sterblich sind, wir alle sterblich sind, kann die Freiheit und unsere Idee eines Landes, das die Menschenrechte aktiv verteidigt nie vergehen.
Freunde, Mitglieder, Eltern, Verzweifelte, ich rufe Euch zu:
„Gebt niemals auf“.
Denn: Wir leben. Und solange wir leben, ist dort Hoffnung.
Der ein oder andere von euch mag als Kanonenfutter des Rechtsstaates gelten, aber der Staat ist nur ein Konzept, kein Gefühl. Eingeschränkt ist er durch die Idee in unserem Kopf und durch die Gefühle in unserem Herzen.
Im Namen der Demokratie, lasst uns diese Macht nutzen, gemeinsam.
Was macht unsere Arbeit so besonders? Ich möchte das mit den Worten von Rosa Luxemburg zusammenfassen: „Man kann die Menschen nur richtig verstehen, wenn man sie liebt.“ Und man kann ihnen nur dann helfen, wenn man sie versteht.
Ich sehe trotz unserer Erfolge, trotz unserer Bemühungen auch unter uns Versplitterungen, auch hier im Verein, aber vorallem in der Community, wo sich jeder selbst der nächste ist und wo man anderen nicht die Butter am Brot gönnt.
Menschen, die unsere Arbeit hintergehen, verzweifelte Mütter falsch beraten und ihnen die Hoffnung zu nehmen versuchen, ohne die alles keinen Sinn hat: Ich rufe Euch zu: „Haltet ein!“ Menschen, die sich manipulieren lassen oder manipuliert werden und sich zu falschen Entscheidungen hintreiben lassen: Ich rufe Euch zu: „Haltet ein!“
Menschen, die Hilfe zusagen und dann die Zusage zurückziehen, ich rufe Euch zu: „Haltet ein!“
Lasst uns zusammenstehen und gemeinsam kämpfen, Seite an Seite, um diese in Schieflage geratene Welt zu befreien, fernab von Barrieren wie Geschlecht, Rasse, Religion.
Was wir vermeiden müssen, ist dieser Neid, der Hass, die Intoleranz.
Lasst uns stattdessen eine Welt gemeinsam bilden, in der sich der Rechtsstaat fortentwickelt und am Menschen orientiert – und nicht der Mensch sich am Rechtsstaat orientiert.
Lasst uns alle vereinen unter dem Zeichen unseres Vereins, unserem Engel, der sich vor euch stellt oder hinter euch, der euch an die Hand nimmt und der euch leitet.
Wir alle sind der Verein, und jedermann ist dessen Diener.
Wir, die wir helfen, sind nur Werkzeuge. Werkzeuge, damit das, was das Naturrecht ist, Familien wieder in Ruhe existieren dürfen.
In diesem Jahr haben wir viel erreicht und doch deutlich gemacht, wie wenig, wie langsam, wie ineffizient sich dieses Land verbessern möchte. Der Geist ist also willig, aber der Justizkörper ist schwach.
Ihr, die ihr heute da seid oder die ihr diese Rede im Internet verfolgt oder später den Stream anschaut: Gebt nicht nach!
Investiert eure Zeit und Hoffnung in uns, damit wir gemeinsam für euch etwas erreichen können.
Wir werden in diesem Jahr weiter an unserem Experten-Netzwerk ausbauen, das immer mehr Früchte trägt.
Manipulation, ein unbesprochenes und immer wieder ein Problem wird dieses Jahr einer unsere Arbeitsschwerpunkte. Es ist ein vorkommendes Konstrukt, unbearbeitet, auch im psychologischen Gebiet von den Juristen negiert und nur als Wort verwendet.
Psychiatrische Diagnosen fern jeglichen Tatbestandmerkmals ohne Amtsermittlung: Das muss aufhören.
Neue Techniken, vom Polygraphen über KIMISS, Kinderbezogene Gutachten über Profiling, all das kann dazu führen, dass wir eine neue Perspektive schaffen, neue Chancen und Möglichkeiten.
Und manchmal ist gerade diese neue Perspektive das, was wir alle benötigen, um zu sehen, was wir jahrelang hätten sehen müssen und doch nie gesehen haben.
Lasst uns zusammenstehen, vereint und kämpfen für eine Welt, wie sie unsere Kinder vorfinden müssen.
Eine Welt, wie sie alle Kinder haben müssten, würden die Menschen hierin nicht so oft versagen.
Lasst uns zusammenstehen und uns nicht auseinanderdividieren.
Das können diejenigen am besten, die nicht wollen, dass wir gemeinsam eine noch bessere Welt schaffen auf Basis von Grund- und Menschenrechten.
Ich bedanke mich bei euch für euer Vertrauen, das ihr in unsere Arbeit setzt.
Vor allem natürlich wie immer bei Sebastiano, der viel von meinem Frust abbekommt, aber auch bei denen, die mir den Rücken freihalten: Danke Julia.
Ich bedanke mich bei denen, die ihre Zeit in den Vereinen stecken, wie John oder Ron: Wunderbare Menschen, die auf Zuruf sofort handeln, ohne nachzudenken.
Deren Beispiel soll ein Flügel für jeden von uns sein, der uns durch diese dunklen Zeiten führt.
Frankfurt, 23.03.2024

Rede von Michael Langhans aus Anlass der Jahreshauptversammlung

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